Wie achtsam bist du?

Die Ereignisse in Paris (Nov 2015) sind Thema Nummer 1 in allen Medien. Wie fühlst du dich, wenn du die Berichte liest oder im TV siehst? Fühlst du dich ängstlich, wütend, entsetzt? Die Reaktionen um den Erdball gehen von Mitgefühl, über Ohnmacht (lernen wir es denn nie!), zu Wut und Rachegedanken.


Interessant dabei ist, dass viele Menschen ganz entsetzt sind (es ist ja auch sehr traurig und schlimm) und sich in diesen Sog des „globalen Schocks“ hineinziehen lassen. Ohne nachzudenken stürmen sie hinein in den Strudel voller Angst, Verschwörungstheorien und Hass auf die Attentäter. Dabei haben sie das Gefühl, auf der „anderen Seite“ zu stehen.

Aber ist Terror mit Angst, Wut und Rache zu besiegen? Wohl kaum!

Darum ist es so wichtig, achtsam zu sein. Beobachte dich und deine Gefühle genau und lass dich nicht in den Strudel dieser Aufruhr hineinziehen. Wenn du mittendrin bist, nährst du ihn mit deinen Gedanken und Gefühlen, anstatt ihn zum erliegen zu bringen.


Du glaubst, damit entziehst du dich der Verantwortung? Bist nicht „hilfreich“? Im Gegenteil. Wenn wir nicht als Helfer vor Ort sind, ist unsere beste Hilfe, dieses Feuer nicht weiter mit unseren unachtsamen Gedanken zu füttern. Sei nicht Teil dieser Glut, sondern bleibe bei dir, sende dein Mitgefühl und deine Liebe zu den betroffenen Menschen und umarme sie in deinen Gedanken. Spürst du, welch andere Qualität das ist?


Sei achtsam, sei selbstbestimmt: Du allein entscheidest, was, wo und wie viel du dich „informierst“ und DU entscheidest, was du daraus machst.


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