Warum soll ich überhaupt meditieren?

Meditieren ist spätestens seit Jon Kabat Zinn „in“. Während in östlichen Ländern die Meditation seit Jahrhunderten Bestandteil des Alltags ist, wenden sich ihr Menschen im Westen verhältnismässig erst seit Kurzem zu.


In einer Welt wie der unseren, die geprägt ist von Tempo, Hektik und einem Informationsüberfluss, wächst die Sehnsucht nach Stille und Innenschau. Dies mag einer der Gründe sein, weshalb immer mehr Menschen meditieren.

 

Doch was, wenn du die Meditations-Welle nicht nur surfen möchtest, weil es gerade „in“ ist? Was können dann deine Beweggründe und deine Motivation sein?

 

Unser Ego (im Sinne unseres Geistes) begann sich in unserer Kindheit zu entwickeln, half uns dabei, die Welt zu verstehen und dient nützlichen Zwecken wie der Organisation unserer Ausbildung, der Karriere und praktischen Lebensbereichen. Ebenso oft steht es uns jedoch auch im Weg, weiss vermeintlich alles besser oder fliegt mit uns jauchzend durchs Gedankenkarussell. Doch unser Ego hat nicht nur seine Tücken, sondern auch seine Grenzen.

Was, wenn du in deinem Leben an einen Punkt kommst, an dem du dich fragst, ob es da noch mehr gibt? Vielleicht sehnst du dich nach persönlichem Wachstum, vermehrtem Wohlbefinden, möchtest der Welt und etwas Grösserem dienen oder stehst irgendwo dazwischen. Das Schöne ist, dass es keinen Unterschied macht, was deine Beweggründe sind. Die Meditation wird dich nicht enttäuschen.

 

Durch gezielte Achtsamkeits- und Konzentrationsübungen lernst du, deinen Geist zu verstehen, zu erkennen, wie er funktioniert und ihn dadurch zu beruhigen. Regelmässige Meditation hat positive Auswirkungen auf dein Gehirn, macht dich konzentrationsfähiger, achtsamer sowie weniger anfällig für Stress und Angst, was auch zu einem gesteigerten körperlichen Wohlbefinden führt.

 

Kurz: du veränderst dich. Da wir in einer Welt des Resonanzprinzips leben, verändert sich automatisch auch deine Umwelt. Wenn du dich gesünder, ruhiger und glücklicher fühlst, spiegelt sich dies in deiner Aussenwelt wieder.

Wie im Kleinen, so im Grossen. Wenn wir uns persönlich positiv verändern, ist auch eine globale positive Veränderung die Folge. Die Veränderung der Welt beginnt also bei dir, wie uns bereits Mahatma Gandhi lehrte. Da gibt es keine Ausrede, dass der Einzelne nichts erreichen kann, nur ein Tropfen auf dem heissen Stein ist oder nicht gehört wird. Wo, wenn nicht bei dir selbst, sollst du sonst ansetzen?

 

Insbesondere die Meditation in einer Gruppe hat eine starke Energie. Es fühlt sich an wie ein mächtiger Strom aus Frieden, Harmonie und Mitgefühl. Jeder trägt seinen Tropfen zum Ganzen bei. Schlussendlich liegt es an jedem Einzelnen, sich einzubringen und sowohl sich selbst etwas Gutes zu tun, wie auch dem Grossen Ganzen zu dienen.

 

Namaste
Nadine

 

Möchtest du die Meditation in der Gemeinschaft einmal erleben? Und das erst noch bequem von deiner eigenen Couch aus?

Jeden Montagabend meditieren wir gemeinsam. Du kannst dich über einen Link einloggen und an meiner Live-Meditation per Computer teilnehmen. Ich freue mich, wenn du mitmachen möchtest - gleich hier findest du alle Informationen.