Weil es SO viel einfacher ist

Bildquelle:  Melling Rondell  / pixelio.de
Bildquelle: Melling Rondell / pixelio.de

Was tust du, wenn du dich entmutigt fühlst, wenn du das Licht am Ende des Tunnels bestenfalls erahnen kannst und dir morgens lieber die Decke über den Kopf ziehst als aufzustehen?   

 

Früher dachte ich mir, dass es eine Phase ist, die dann schon vorbei geht. Schliesslich hat jeder mal schlechte Tag ... oder Wochen ... Ich wollte niemanden mit meinem Durchhänger belästigen und hab mich brav alleine durchgekämpft.   

Ganz schön doof, wie ich heute weiss! ;-)

 

Aber das war Teil von meinem Weg und ich mache mich nicht falsch dafür, sondern erachte es als „Lernblätz“. Ich musste erst zur Erkenntnis kommen, dass es einen einfacheren Weg gibt – und mir dann auch erlauben, diesen anzunehmen. Mit dem eigenen Leben ist es wie mit einem Artikel: Ich kann meinen eigenen Artikel noch so oft lesen, ich sehe meine Schreibfehler nicht. 

Da habe ich einen blinden Fleck. Bei anderen Texten ist das ja so einfach. Als ehemalige Korrektorin sehe ich so ziemlich jeden Fehler. Genau so ist das mit dem eigenen Leben. Da bin ich komplett blind für meine „Vertipper“.    

 

Alleine ist es ziemlich schwierig, den eigenen blinden Fleck zu entdecken – er ist ja eben blind, besser gesagt, ich bin es. Früher konnte ich mit meinem Gedankenkarussell ganze Nächte durchbringen. Irgendwann MUSS ich die Lösung doch erdenken können! Naja, wohl kaum, wie ich zwischenzeitlich weiss.

 

Heute bin ich schlauer: Wenn ich merke, dass ich irgendwo total feststecke, wenn ich mich im Kreis drehe und mir einfach keine neue Möglichkeit einfallen will, dann hole ich mir Hilfe. Ja, genau, auch ich als Coach brauche immer mal wieder einen Coach. Das ist nicht schlimm oder falsch oder schwach, sondern echt clever. Denn meistens ist der grosse Schritt derjenige, mir einzugestehen, dass ich Hilfe brauche.

 

Sobald ich dann bei meinem eigenen Coach sitze, atme ich schonmal tief durch und weiss: jetzt wird alles gut. Ja, so kitschig sich das anhört, für mich ist es so. Und zwar nicht, weil mir mein Coach jetzt die Lösung auf dem Silbertablett präsentiert. Denn das ist ein weit verbreiteter Mythos. Ein Coach ist nicht dazu da, die Lösung für dich zu finden. Denn der Coach hat absolut keine Ahnung von deiner perfekten Lösung.

Muss er auch nicht. Er ist dazu da, dir den Weg zu deiner Lösung zu zeigen, mit den Werkzeugen, die ihm zur Verfügung stehen. Denn jede Lösung liegt in dir selbst. Und das ist jetzt keine fernöstliche Philosophie, sondern Tatsache.    

 

Ein Coach hat die Aufgabe, deine ganz persönliche Lösung zusammen mit dir ans Licht zu bringen, dir neue Blickwinkel und Möglichkeiten aufzuzeigen und dir das Gefühl zu geben, dass es weitergeht. Und zwar nicht im Alleinkämpfer-Modus, sondern gemeinsam. Denn gemeinsam ist es SO viel einfacher!

Zusammengefasst bedeutet es, dass du mit Hilfe eines Coaches

  • Das Licht am Ende des Tunnels findest
  • Eine nicht mehr stimmige Lebenssituation veränderst
  • Dich aus dem Hamsterrad befreist
  • Einen neuen Weg in einem Leben einschlägst
  • Bewusster und achtsamer gegenüber dir und deinen Bedürfnissen lebst 

Wenn du das nächste Mal verzweifelt einen Weg suchst, denk daran, dass es mit Unterstützung leichter geht.

 

Von Herz zu Herz

 

Nadine

 

 

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