Intensive Gefühle und wie du ihnen begegnest - eine win-win-Situation

„Hör’ auf zu weinen, so schlimm ist es doch nicht!“ Kennst du diesen Satz? Wie oft hast du dich schon für deine Tränen geschämt? Sowohl vor anderen wie auch vor dir selbst? Wie oft hältst du dich aber auch in deiner überschäumenden Freude zurück, weil du für andere nicht „zu viel“ sein möchtest?

 

Wer mich kennt, weiss, dass ich nicht gerade diskret lache. Im Gegenteil, wenn mein Lachen so richtig aus dem Herzen kommt, unterhalte ich gerne mal das gesamte Restaurant oder die Bahn. Früher habe ich mich dafür geschämt und lieber zurückhaltend gekichert. Bis mir jemand gesagt hat, dass man mein Lachen in Flaschen abfüllen und verkaufen sollte, weil es so ansteckend ist.

Wow, das war mal ein Kompliment und eine Erleichterung! Ich darf nicht nur so lachen, wie es für mich stimmt, sondern ich bin damit sogar noch eine Bereicherung für andere.

 

Wenn du selbst deine Gefühle bisher versteckt, unterdrückt oder sogar abgeschnitten hast, hast du vermutlich bemerkt, dass es dich nicht wirklich glücklich macht. Im Gegenteil, es entsteht irgendwann eine grosse Leere und tiefe Trauer, wenn wir uns nicht mit Liebe so annehmen, wie wir sind.

 

Doch wenn unterdrücken und verdrängen nicht die Lösung ist, was ist es dann?

Zum einen ist es die Begegnung mit dem, was ist. Wenn dich eine intensive Emotionswelle überrollt, begegne ihr. Atme bewusst und tief, um im Körper präsent zu bleiben. Und beobachte deine Gefühle, ohne darüber zu urteilen. Als würdest du eine Welle im Ozean betrachten: wie sie langsam heranrollt, grösser wird, Schaumkronen entstehen und wie sie bricht, sich wieder zurück zieht, verändert und kleiner wird. Ich habe schon oft gestaunt, was mit vermeintlich riesigen Gefühlswellen geschieht, wenn man sie ruhig betrachtet ;-)

 

Zum anderen ist es häufig so, dass wir mit intensiven Gefühlen umzugehen versuchen, die gar nicht unsere sind. Wir selbst und alles um uns herum ist Energie. Es lässt sich nicht vermeiden, dass wir wie Radioantennen alles aufnehmen, was so um uns herumfliegt ;-) Frage dich also: Ist das meins? Wenn es sich leicht anfühlt bei dieser Frage, ist es nicht deins und du darfst es an den Absender zurückschicken, indem du einfach diese Worte laut oder nur im Kopf sprichst: zurück zum Absender, zusammen mit Bewusstsein.

 

Ich gestalte gerade einen Online-Kurs für den April, der sich unter anderem mit intensiven Gefühlen befasst. Ich nennen ihn „Frühlingsputz für Körper, Herz und Seele“. Wenn du dich noch mehr dafür interessierst, wie du mit intensiven Gefühlen umgehen kannst, ist der Kurs vielleicht etwas für dich? Manchmal kommt es vor, dass uns Gefühle auch körperlich intensiv berühren, indem wir Kopfschmerzen oder Bauchschmerzen bekommen. Im ersten Teil meines Online-Kurses erkläre ich unter anderem, wie man mit solchen Situationen umgehen kann. Die Kurse sind alle einzeln buchbar.

 

Ich freue mich, wenn ich dich ganzheitlich begleiten darf und wenn wir gemeinsam verstaubte Ansichten ausmisten, uns von schmerzhaften Bewertung lösen und herausfinden, was sonst noch alles möglich ist ;-)

 

Von Herz zu Herz

Nadine

Frühlingsputz für Körper, Herz und Seele: möchtest auch du befreit und leicht in den Frühling starten? So ist es möglich: Klick!

 

 

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