3 Motivations-Tipps wenn du zweifelst oder aufgeben willst

Es gibt diese Regentage, an denen alles schwarz ist und der Himmel voller dunkler Wolken hängt. Diese Tage, an denen wir zweifeln, keine Kraft mehr haben und am liebsten alles hinschmeissen möchten. Wie weiter, fragst du dich?

 

Vielleicht bist du selbständig und hast gerade das Gefühl, deinem Ziel kein Stück näher zu kommen und dass sich sowieso niemand dafür interessiert, was du tust. Oder du möchtest ein Instrument lernen und glaubst, dass die paar krächzenden Töne, die du ihm entlockst, die Mühe nicht wert sind. Oder du möchtest ein paar Kilo abnehmen und trotz Sport und diszipliniert gesundem Essen verlierst du gefühlt kein Gramm.

 

Und was tust du normalerweise, wenn es regnet? Du bleibst nicht draussen stehen und versuchst durch positive Gedanken die Sonne an den Himmel zu zwingen.

Du gehst ins Haus, suchst dir einen trockenen Platz, machst dir eine heisse Schokolade und wartest, bis der Sturm vorbeizieht. Es gibt keinen Grund, weshalb du deine Selbstzweifel wegdrücken musst oder dich dafür verurteilst. Wir alle haben solche Tage, auch wenn du in diesem Moment glaubst, die oder der Einzige zu sein.

 

Als Allererstes und Wichtigstes: Wenn das Gefühl aufkommt, dass du einfach nicht mehr kannst und willst, wenn du zweifelst und keinen Sinn in dem siehst, was du tust, ist nichts falsch mit dir! Klar, diese Momente sind nicht angenehm. Aber wenn du weisst, dass du auch wieder etwas anderes wählen kannst, und wenn du weisst, dass diese Momente vorbei gehen, sind sie nicht mehr ganz so dunkel.

 

Denn Stürme dürfen vorbei ziehen und es gibt keinen Grund, im Regen stehen zu bleiben. Und es gibt Möglichkeiten, wie du dich in solchen Momenten wieder motivieren kannst.    

Tipp 1) Zurück zum Ursprung

Weshalb genau wolltest du dich selbständig machen? Warum mühst du dich mit dem Instrument ab? Was war nochmal so toll am Abnehmen? Genau: Du wolltest dir deine Arbeitszeit nach deinen Bedürfnissen einteilen. Du wolltest dieses Instrument bereits als Kind spielen, hattest aber nicht die Möglichkeit. Du möchtest dich wieder wohl und fit in deiner Haut fühlen.

 

Gerade wenn wir ein Langzeitziel verfolgen, verlieren wir manchmal aus den Augen, weshalb wir uns ursprünglich dafür entschieden haben. Und plötzlich wissen wir nicht mehr, weshalb wir uns so abrackern. Dabei ist für uns nichts so demotivierend wie Sinnlosigkeit. Am besten schreibst du dir auf, weshalb du selbständig sein möchtest, das Instrument lernen oder die Kilos verlieren willst. Und in Momenten wo du zweifelst, nimmst du diesen Zettel hervor. Wenn du dann erkennst: Hey, ich mache ja genau das, was ich eigentlich wollte, ich bin auf dem Weg, motiviert das ungemein.

Tipp 2) Anerkenne dein "Geschafft!"

Wir lernen früh, uns auf das zu fokussieren, was noch nicht passt und noch nicht gut genug ist. Das mag okay sein, um zu lernen und zu wachsen, aber der Blick aufs „Geschafft!“ ist dabei mindestens so wichtig. Lenke deinen Blick weg von dem, was du immer noch nicht erreicht hast, hin zu dem, was du schon alles geschafft hast. Egal wie unwichtig es dir erscheinen mag.

Uns selber anzuerkennen hat nichts damit zu tun, überheblich oder eingebildet zu sein. Sondern es zeigt die Wertschätzung gegenüber uns selbst. Und die kleinen Erfolge auf dem Weg zum Ziel motivieren uns weiterzumachen. Also, schreib dir am besten jeden Abend 3 Dinge auf, die du heute geschafft hast. Ich bin mir ganz sicher, dass es mindestens 3 davon gibt! ;-)

Tipp 3) Der Erfolg liegt nur 5 Minuten entfernt

Wir tendieren dazu genau dann aufzugeben, wenn der Erfolg schon viel näher ist als gedacht. Kurz vor dem Durchbruch kommt oftmals die grösste Krise. Aber es gibt noch einen zweiten Aspekt in den 5 Minuten zum Erfolg: mach dir Zwischenziele, die du erreichst und die deine Bedürfnisse befriedigen.

 

Gewohnheitsmässig werden unsere Bedürfnisse relativ schnell befriedigt: Hast du Hunger, isst du etwas, hast du Durst, trinkst du etwas, bist du müde, sind der Abend und dein Bett nicht weit weg. Doch ein Langzeitziel zu verfolgen, ohne wirklich zu wissen, wie es aussehen wird, ist eine Herausforderung. Es ist ein bisschen wie über die Klippe springen: Der grosse Spass wird dir versprochen, Freiheit – und kriegen tust du den freien Fall in den Abgrund.

 

Nein, so dramatisch ist es natürlich nicht! ;-) Aber an dunklen Tagen fühlt es sich so an. Setze dir daher Zwischenziele, die du schneller erreichst: Zum Beispiel einen neuen Klienten in dieser Woche; ein einfaches Lied auf dem Instrument bis Ende Monat; den oberen Knopf der etwas knappen Jeans wieder entspannt schliessen können. Merkst du, wie viel motivierter du gleich bist, wenn erreichbare Ziele in die Nähe rücken?

 

Dunkle Tage gehören dazu und da darf es auch mal das Schokoeis auf der Couch bei einem Schmalzfilm sein. Aber weshalb du längerfristig dranbleiben solltest, kannst du vielleicht an folgenden Fragen erkennen:

  • Wo könntest du in einem Jahr von heute an sein, wenn du jetzt weitermachst?
  • Wie viel mehr von dir und deinem Potenzial würdest du entdecken?
  • Wie viel wachsen könntest du?
  • Wie wunderbar könnte sich dein Leben verändern?

Mit Mut und Dankbarkeit,

 

Nadine

Wünschst du dir Unterstützung auf deinem Weg?

Die Schatzsuche ist ein 5-wöchiger Online-Kurs, in dem wir gemeinsam das Abenteuer Berufung angehen. Dabei umschiffen wir die Klippen des Selbstzweifels, erfahren, was Wertschätzung wirklich bedeutet und wie dir die Goldmarie bei deinem Geldfluss hilft. Bis zum 30. November 2017 gilt der Spezialpreis: Hast du Lust auf ein Abenteuer? Dann sei dabei - ich freue mich auf dich!

 

Hat dir dieser Beitrag gefallen? Dann interessieren dich vielleicht auch folgende Blogartikel:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0