Noch mehr Bücher!! Oder: Eine Liebe meines Lebens

„Die Silberdistel“ war mein Erstes. Ich war etwa 10 Jahre alt und habe es in mühseliger Präzisionsarbeit in unsere alte Schreibmaschine gehackt. Die Idee dazu hatte ich unter anderem aus den Indianer-Büchern von Federica de Cesco. Das Ende meines ersten Buches war eine Sackgasse. Irgendwann ging’s einfach nicht mehr weiter.

Macht nix, dachte ich, und stürzte mich fortan in Kurzgeschichten – das ist erfolgsversprechender wenn man mit dem Ende hadert, da es früher kommt.

So begann sie, meine Lust an Wortkreationen, an dem Schwall aus Buchstaben, der leere Seiten füllt.

 

Glücklicherweise geht’s mir mit der Schreiberei nicht wie mit meinem ersten Buch – momentan ist zumindest keine Sackgasse in Sicht. Im Gegenteil, da entsteht etwas. „Noch ein Buch? Braucht die Welt tatsächlich ein weiteres Buch?“ Ich höre sie schon, die Zweifler ;-)

Gegenfrage: Wie kann die Welt KEINE Bücher mehr brauchen? Heute mehr denn je, wo wir mit Filmen, Videos und Social Media komplett inspirations- und vorstellungsfrei konsumieren? Wo uns alle Bilder ohne Raum für Fantasie vorgegeben sind? Bücher sind wie Welten, die mit Buchstaben und Worten eine Landkarte schaffen, aber ausmalen musst – oder darfst – du sie dir selbst. Ist es nicht eben wieder „in“, dieses Malen nach Zahlen? So ähnlich sehe ich das mit den Büchern.

 

Abgesehen davon: Wie einige von euch vielleicht mitbekommen haben, liegt mein Online Magazin the bright side auf Eis, macht kreative Pause oder hat vielleicht sein Ende gefunden. Jedenfalls stauen sich die ungenutzten Wörter in meinem Inneren an und verschaffen sich hierdurch einen anderen Ausdruck.

 

"Bücher sind Schatztruhe, gefüllt mit Perlen der Weisheit. Wir öffnen sie, und sie öffnen uns. Schicken uns auf eine Reise durch Raum und Zeit, an deren Ende wir uns selbst begegnen."

Dieses Zitat habe ich kürzlich irgendwo gelesen, leider ohne zu wissen, von wem es stammt. Aber allein das Zitat hat Welten vor meinem inneren Auge entstehen lassen. Genau so geht es mir auch, wenn ich schreibe. Ich male nicht Wortbilder, die ich krampfhaft ersinne, sondern bringe die Bilder zu Papier, die bereits in meinem Kopf leben, wachsen und mich drängen, sie herauszulassen.

 

Nun endlich, nach so vielen Jahren, wage ich es wieder und setze mich an mein nächstes Buch. Ob es wohl diesmal ein Ende gibt? Vielleicht sogar ein „happy end“? Ganz ehrlich? Ich weiss es noch nicht. Aber der Anfang ist getan und ich folge diesem Fluss, dem Reissen, dieser Passion und Liebe, die mich beim Schreiben erfüllt. Und ich verrate dir gerne auch ein kleines Bisschen vom Inhalt.

 

Da geht es um eine Frau und es geht um einen Mann. Schonmal hitverdächtig, nicht? Scherz beiseite. Es geht vor allem darum, wie diese Frau die Welt sieht, die Menschen um sie herum, Missstände erkennt – sowohl im Aussen wie auch im Innen – und wie sie ihren Weg zu mehr „Miteinander“ geht. Da spielen Briefe eine Rolle, gemütliche Kaffees, kalte Bankgeschäfte, besondere Begegnungen und (natürlich!) aufkeimende Liebe.

 

Noch sind es kleine Hinweise, aus denen sich kaum ein Bild erschliessen lässt. Aber ich erschliesse es ja selbst erst gerade. Doch ich halte euch auf dem Laufenden. Bis dahin folge ich weiter dieser Passion, dieser inneren Zufriedenheit und Ruhe und wünsche mir für dich, dass auch du dieses Gefühl kennst – und weisst, wie du es wecken kannst.

 

Von Herz zu Herz

 

Nadine

 

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Kommentare: 2
  • #1

    carly (Donnerstag, 05 Januar 2017 19:29)

    Ich freu mich so sehr dass du (wieder) deiner Leidenschaft folgst !
    Unbedingt drann bleiben und die Dinge / Worte fliessen lassen
    Alles Liebe dir von Herzen,
    Carly

  • #2

    Nadine (Donnerstag, 05 Januar 2017 20:07)

    Und ich mich erst! :-) Danke herzlichst, liebe Carly!
    Wie wusste schon Buddha: Finde heraus was du tun willst und dann tue es aus ganzem Herzen. :-)
    Alles Liebe auch dir!
    Nadine