Was du für deine Berufung brauchst: 3 Zutaten ;-)

Wurdest du als Kind öfters gefragt, was du gerne werden möchtest? Meine Antworten fielen dabei sehr unterschiedlich aus: von Putzfrau, über Sekretärin bis hin zu Anwältin war alles dabei. Rückblickend wäre meine Gegenfrage wohl eher: Was heisst hier „werden“, ich bin doch schon?

 

Auf jeden Fall können diese Fragen, respektive unsere kindlichen Antworten, auch heute noch sehr aufschlussreich für uns und unsere Berufung sein. Denn bevor wir hineingeraten in den Strudel von „man sollte“, Erwartungen unserer Familie, Beeinflussung durch unser Umfeld und die Wirtschaftslage, haben wir ein feines Gespür dafür, welche Talente in uns verborgen sind. Du magst dich fragen, welche Talente denn hinter Putzfrau, Sekretärin und Anwältin stecken, wobei ich nichts davon hauptberuflich geworden bin ;-)    

Die Schätze deiner Kindheitsträume

Ich bin ein sehr ordentlicher Mensch, mag es sauber, klar und strukturiert. Meine Herausforderung – denn ja, deine Talente zeigen dir auch immer deine Herausforderungen im Leben ;-) – war es, dabei nicht ins Pedantische zu fallen, sondern die Qualitäten davon in mein Leben zu holen. Da ich auch das Administrative von meinem Business erledige, bin ich quasi meine eigene Sekretärin und sehr froh, dass ich strukturiert und ordentlich bin. Auch in der Zusammenarbeit mit meinen Klienten fällt es mir leicht, einen roten Faden zu finden. Der Wunsch nach der Anwältin hängt mit meinem starken Gerechtigkeitssinn zusammen, aber dieses Thema würde ein anderes Kapitel öffnen ;-)

 

Welche Schätze liegen in deinen Kindheitsträumen verborgen?

 

Mir geht es schlussendlich darum, wie du deiner Berufung auf die Spur kommst und sie dann aktiv in dein Leben holst. Es lohnt sich also, einmal in deinen Kindheitsträumen nachzuschauen. Wenn du magst, kannst du dir dazu auch meinen kostenlosen Berufungs-Kompass herunterladen. Mit einer Meditation und einem Fragebogen hilft er dir auf die Spur.

Zutat 1: die Neugier

Wenn du beginnst, diesen Ruf in dir zu hören, die leise Stimme, die dir zuflüstert, dass es noch mehr für dich gibt, dann folge diesem Ruf voller Neugier. Es ist eine Reise nach innen, eine Schatzsuche nach deinen – vielleicht noch verborgenen – Talenten, Wünschen und Stärken. Eine Frage, die hilfreich sein kann, um zu deinen tiefsten Wünschen zu gelangen ist folgende: Wenn du tun könntest, was immer du möchtest, und dafür Geld bekommen würdest, was würdest du dann tun?

Zutat 2: der Durchhaltewillen

Du kennst das vielleicht auch: Sobald wir uns mit etwas Neuem beschäftigen, ist das aufregend, spannend, unbekannt und wir sind oftmals voller Elan dabei. Bis plötzlich – Puff – die Luft raus ist und es uns zu langweilen beginnt. Hier liegt einer der wichtigen Momente, um deiner Berufung wirklich eine Chance zu geben. In unserer medialen Welt, in der wir alle vernetzt sind und so viele Möglichkeiten zur Verfügung stehen, lassen wir uns schnell ablenken.

 

Wir sind überfordert von dem Angebot, hüpfen wie eine Biene von einer duftenden Blume zur nächsten, und haben verlernt, an einer Sache dranzubleiben. Aber deine Berufung fordert Durchhaltewillen und den Wunsch, wirklich in die Tiefe zu gehen. Dich nicht von Blockaden aufhalten zu lassen, sondern sie als Chance zu nutzen, eine Stufe tiefer zu gelangen. Das mag nicht immer angenehm sein und manchmal wollen wir lieber davonlaufen oder uns verstecken. Das ist in Ordnung. Sei es dir wert, irgendwann nicht mehr davonzulaufen und unter der Bettdecke hervorzukommen, um deine Chance anzunehmen.

Zutat 3: die Hingabe

Wenn du auf deiner Schatzsuche tiefer und tiefer gräbst und langsam die Edelsteine und Diamanten ans Licht kommen, ist das ungemein erfüllend und beglückend. Hier gilt es nun nicht aufzuhören, sondern dich zu fragen, was du mit den gefundenen Schätzen nun tun kannst. Wie kannst du sie ans Licht holen? Welchen Feinschliff möchtest du ihnen geben? Unsere Berufung ist nichts im Aussen, sondern eine tiefe Sehnsucht in unserem Inneren. Eine Sehnsucht, die lange verschüttet war und zu der wir zuerst wieder eine Beziehung aufbauen müssen. Denn ohne eine Beziehung zu deiner Berufung, ohne dass du die tiefe Liebe und Freude spürst, wirst du nicht mit Hingabe dranbleiben.

 

Wünschst du dir Unterstützung auf deinem Weg? Dann ist die Schatzsuche vielleicht genau das Richtige für dich: ein 5-wöchiger Online-Kurs, der dich auf die Spur deiner Talente und deiner Berufung bringt.

Deine Schatzsuche benötigt also Neugier, Geduld, Hingabe und natürlich auch Zeit. Lass dich nicht einschüchtern durch Geschichten von Menschen, die ihre Berufung innerhalb von einem Jahr zu einem florierenden Business gemacht haben oder deren Leben immer nur perfekt und nach Friede, Freude, Eierkuchen aussieht. Denn die Lüge vom kometenhaften Aufstieg kann in uns Zweifel wecken, das Gefühl, nicht gut genug zu sein oder es niemals dahin zu schaffen. Bleibe in solchen Momenten also ganz bei dir, konzentriere dich auf deinen Atem und verbinde dich liebevoll mit deiner Berufung.

 

Bleibe also in der Rolle des Schatzsuchers, erfreue dich an deinem Schatz, deiner Berufung und erkunde sie.

  • Wie sieht sie aus?
  • Wie fühlt sie sich an?
  • Wie kann ich sie zum Leben erwecken, Schritt für Schritt? Was macht mir Freude daran?
  • Welche Schritte braucht es von mir?

So erfährst du immer mehr über deine Berufung, kannst eine Beziehung zu ihr aufbauen und dich ihr ganz hingeben.

 

Viel Freude und alles Liebe für dich!

 

Nadine

 

Als Hilfestellung habe ich den kostenlosen Berufungs-Kompass kreiert. Eine Meditation plus Fragebogen, die dich auf die Spur deiner Berufung schicken. Bist du bereit? ;-)

 

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