Die Lüge vom kometenhaften Aufstieg: Wenn die Berufung zum Stress wird – Teil 2

Egal, wie die Suche nach deiner Berufung aussieht, ob du privat ein neues Feld für dich öffnest, dich beruflich veränderst oder gar selbständig machst: es ist ein Prozess. Dieser Prozess erfordert Neugier, Geduld, Hingabe und vor allem Zeit. Schenke dir diese Zeit!

 

Es sind äussere wie innere Schritte, die uns zu unserer Berufung führen und wir können den Prozess nicht beschleunigen. Er hat seinen eigenen Rhythmus. Was wir tun können, ist dranbleiben, uns von Rückschlägen und Zweifeln nicht aufhalten lassen, sondern unser Ziel weiter zu verfolgen.

Wir lernen bereits in der Schule (oder sogar vorher), uns mit anderen zu vergleichen. In einer medialen Welt wie der unseren, in dem viel mehr Schein als Sein herrscht, kann uns dies schnell zum Verhängnis werden. Wenn ich durchs Internet surfe und die stylischen Webseiten sehe, die perfekt belichtet und geschnittenen Videos von immer super aussehenden Menschen, wirkt das demotivierend. Wenn ich mir dann noch die Facebook-Profile anschaue mit nur zufrieden spielenden Kindern, gutlaufenden Geschäften und erfüllten Beziehungen, kommt automatisch die Frage: Was ist bloss falsch mit mir?

Du bist genau richtig, wie du bist und wo du bist

Als Erstes: NICHTS ist falsch mit dir! Die Frage lautet: Was ist richtig mit mir, was ich bisher noch nicht erkannt habe? Und dann mach dir bewusst, in welcher Scheinwelt wir leben und dass du ganz klar wählen kannst, was du kommunizierst. Natürlich poste auch ich nicht ein Foto von mir, wenn ich gerade einen miesen Tag habe und mir nur die Decke über den Kopf ziehen will. Aber wisse, dass es solche Tage bei uns allen gibt. Denn schlussendlich sind wir alle auf demselben Weg. Die einen gehen ihn einfach bewusster und lassen sich darauf ein, andere wählen lieber Ablenkung oder Verdrängung. Und das meine ich nicht wertend, denn jeder entscheidet selber, welches sein Weg ist.

Mach’ mal Pause

Versuche, ganz bewusst und in homöopathischen Dosen die Medien zu konsumieren. Und wenn du merkst, dass du in einen Strudel aus Zweifel und negativen Gefühlen gerätst: mach’ eine Pause! Ich versuche, einen Tag in der Woche „Social-Media-Fasten“ ;-) Es klappt nicht immer, aber wenn doch, ist das so entspannend. Wenn ich zu lange auf Facebook bin, merke ich körperlich, wie sich mein Magen zusammenzieht und sich mein Körper schwer anfühlt. Dann lege ich mein Handy weg, konzentriere mich auf meinen Atem, lasse mich in meine Mitte sinken und entlasse alle Energien, die ich aufgenommen habe und nicht zu mir gehören.    

 

Stresse dich nicht damit, dass du alles gleich und sofort erreicht haben musst. Setze dir Zwischenziele und wertschätze dich dafür, wenn du sie erreicht hast.

 

Wünschst du dir Unterstützung auf deinem Weg? Dann ist die Schatzsuche vielleicht genau das Richtige für dich: ein 5-wöchiger Online-Kurs, der dich auf die Spur deiner Talente und deiner Berufung bringt.

Gerade bei der Selbständigkeit ist es auch oft eine Frage des Geldes. Nicht jeder von uns hat genügend auf der Seite oder einen lieben Partner, der uns diesen Weg etwas ebnet. Viele müssen für ihren Lebensunterhalt selber sorgen und wir alle wissen, dass wie mit ein paar Hosenknöpfen nicht durchkommen.

 

Unterstütze dich mit einem Teilzeitjob und frage dich, auf welche Arten Geld zu dir kommen kann, die du bisher nicht erkannt hast? Und gib dir und deinem Business Zeit, um zu wachsen, ein solides Fundament zu errichten, dich zu nähren und zu stärken, damit ihr gemeinsam wachsen könnt. Schritt für Schritt. In deinem Tempo. Mit Freude und Liebe.

 

Herzlich, Nadine

 

Als Hilfestellung habe ich den Berufungs-Kompass kreiert. Eine Meditation plus Fragebogen, die dich auf die Spur deiner Berufung schicken. Bist du bereit? ;-)

 

Hat dir dieser Artikel gefallen? Dann magst du vielleicht auch diese Beiträge:

Wenn die Berufung zum Stress wird - Teil 1

Glaubst du an (berufliche) Erfüllung?

Was Berufung ist und was nicht

Kommentar schreiben

Kommentare: 0